Besprechung aus: Beratung Aktuell,
Fachzeitschrift für Theorie und Praxis der Beratung, Junfermann Verlag Paderborn
, 1 -2008
Der kleine Samurai Mio Mio Mausebär –
Gemeinsam stark gegen Kinderängste
2007 Psychotherapeutenverlag, Heidelberg, 29,00 €
Im Laufe meiner 20-jährigen
Tätigkeit als Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Paar- und Familienberatung habe
ich schon viele Fachbücher und auch Elternratgeber gelesen. Dabei hat mich
bisher keines so beschäftigt wie das „neuartige Ratgeberkonzept aus dem
Psychotherapeutenverlag“, einer Kombination aus Vorlesebuch und Elternratgeber.
Hier meine Eindrücke als Mutter von vier Kindern wie als Therapeutin:
„Ein Ratgeber, den Therapeuten guten Gewissens
empfehlen können“, schreibt Prof. R. Richter, Präsident der
Bundespsychotherapeutenkammer, auf der Rückseite des Werkes. Wenn ich ein
solches Buch zur Hand nehme, frage: Welchen Eltern soll es empfohlen werden?
Was will der Autor damit erreichen? Dazu schreibt dieser: „Das Vorlesebuch ist
sowohl für Kinder im Alter von drei bis acht Jahren geeignet, als auch für
Eltern gedacht. Es hilft bei der Psychotherapie des Alltagslebens; er ist eine
praktische Lebenshilfe für Kinder in beängstigenden und belastenden Familien-
und Lebenssituationen. Ein Wegbegleiter der Kinder ebenso wie ein Vorbild, das
Kindern bei der Bewältigung alltäglicher und entwicklungstypischer Ängste
helfen soll.... Er macht die Kinder stark, indem er ihr Selbstbewusstsein
fördert. Er soll Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen und beim gemeinsamen
Lesen Eltern und ihre Kinder dabei ins Gespräch kommen lassen.“ Das klingt ganz
erwartungsvoll, jedoch bereits beim Lesen des Vorwortes im Elternratgeber von
Prof. Dr. G. Deegener, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes, erlebe
ich die erste Verwirrung, die sich dann wie ein roter Faden durch das gesamte
Werk zieht: Herr Deegener zitiert an dieser Stelle einen langen Text aus J. Van
den Broucks „Handbuch für Kinder mit schwierigen Eltern“: „Liebe Kinder, ich
möchte euch helfen, die Probleme jener armen, oft unverstandenen, verlassenen
Wesen zu verstehen, die man Eltern nennt, damit ihr sie richtig erziehen
lernt....dann erscheinen euch die Eltern als zerbrechliche und empfindsame
Wesen, die durch den Zufall einer Geburt rücksichtslos in einen Strudel von
Gefühlen hineingerissen werden, auf den sie praktisch durch nichts vorbereitet
sind. Kurz gesagt: Die Geburt ist immer eine Frühgeburt. Eure jungen,
wohlmeinenden und unerfahrenen Eltern werden dabei schlagartig unter einer
Lawine von Gefühlen, Ängsten und Ratlosigkeit begraben...Aber auch in eurem
weiteren Leben sind eure Eltern vielfach überfordert und verzweifelt...“ Und so
geht das weiter, bis zu dem Schlusssatz des Vorwortes: „Nur diejenigen Kinder
unter euch, die bereit sind, sich voll und ganz einzusetzen, sollten diese
undankbare Arbeit übernehmen.“ (nämlich ihre Eltern zu erziehen!) „Aber es
lohnt sich auch: viele Eltern können ihr pädagogisches Reifezeugnis mit
zumindest ausreichenden Noten aus eurer Hand erhalten.“
Die Ängste, um die es dann
in den einzelnen 11 Vorlese- Geschichten geht, sind eine willkürliche Auswahl von ganz
unterschiedlichen Kinderängsten, angefangen mit „Tränen in der Nacht: Angst vor
Wut und Trauer“, „Angst vor dem Kindergarten“, „Angst vor Missbrauch“ bis hin
zur „Angst vor Sprache und Langsamkeit“ – zwischen zutiefst existentiellen
Ängsten, die einer gesunden körperlichen und psychischen Entwicklung eines
Kindes im Wege stehen und entwicklungstypischen, alltäglichen Ängsten, an deren
Bewältigung Kinder wachsen sollen, wird hier nicht unterschieden! So lesen
Eltern gleich zu der ersten Geschichte, die sie ihrem Kind zwischen drei und
acht Jahren vorlesen, („Tränen in der Nacht: Angst vor Wut und Trauer“- Thema
Bettnässen) im „Elternratgeber“ dazu: „Angst vor Wut und dem Wütendsein; Angst
vor Trauer und dem Traurigsein;... Bettnässen (Enuresis); Verhaltensstörung;
Emotionale Störungen...Das Bettnässen ist die Fähigkeit, „nach unten zu weinen“
oder „an einem anderen Ort zu weinen“;.....Beim Bettnässen handelt es sich um
eine Störung mit unwillkürlichem Urinabgang....Bettnässen ist eine „sprachlose
Organspende“ – und als „Wertvolle Denkanstöße“ werden die betroffenen Eltern
dann u.a. mit folgenden Fragen
konfrontiert: „Ist Ihre Familie intakt?...Wann vermeiden Sie, Ihre Gefühle im
Beisein anderer zu zeigen?...Bieten Sie Ihrem Kind Gelegenheit, Gefühle zu
zeigen?“ etc...
Mit keinem Wort aber wird
erwähnt, dass rund zehn Prozent aller Siebenjährigen nachts einnässen, mehr als
doppelt so viele Jungen wie Mädchen davon betroffen sind und noch ein bis zwei
Prozent aller Jugendlichen. Eltern lesen auch nicht, dass seelische Ursachen
bei der Enuresis nocturna nur eine geringe Rolle spielen, vielmehr eine verminderte
ADH Produktion und ein genetischer Faktor dafür verantwortlich sind, so die
Genforschung.
Ich möchte damit keinesfalls
die Gefühle und Ängste, meist Schuld und Versagen, in Familien mit einem
Bettnässer-Kind verharmlosen, halte jedoch eine Pathologisierung und
Psychologisierung wie in diesem Buch für völlig kontraindiziert: Wenn wir davon
ausgehen, dass es meist sehr verunsicherte und ängstliche Eltern sind, die sich
einen solchen Ratgeber kaufen bzw. empfohlen bekommen, dann wird durch das
Lesen eben dieses die elterliche Unsicherheit und Angst nur noch verstärkt!
Kinder aber brauchen liebevolle Eltern, die ihnen eine vorhersagbare und sichere Umgebung bieten und
sie somit in ihren Grundbedürfnissen nach Bindungssicherheit, nach
Orientierung, Kontrolle und Selbstwerterhöhung ernst nehmen. Die wichtigste
Ressource zur Bewältigung von Angst und Stress sind Bindungen, die Sicherheit
und Orientierung bieten! Eltern als Koordinaten, welche einen solchen
Erziehungsraum aufspannen, innerhalb dessen sie ihren Kindern im Spannungsfeld
zwischen Bewahren und Sich-bewähren-lassen kompetente Begleiter sind, sie vor
Gefahren schützen, aber auch helfen, an entwicklungsangemessenen Aufgaben und
Herausforderungen wachsen und lernen zu können. Eltern, die sich solch einer
großen und verantwortungsvollen Aufgabe stellen, brauchen ein gewisses Maß an
Erziehungskompetenz und damit eng verbunden vor allem das Gefühl von
Selbstwirksamkeit! Erst dann können Eltern ihren Kindern dabei helfen, mit
Ängsten umzugehen und sie abzubauen. Es macht wenig Sinn, im Rahmen eines
Elternratgebers Fragen aus der psychotherapeutischen Praxis einzustreuen, die
einen eigendiagnostischen Prozess anstoßen- auch hier sehe ich viele Eltern,
vor allem Eltern in belastenden Familien- und Lebenssituationen, überfordert
und stark verunsichert. Was hilft es gerade solchen Eltern, wenn sie im
„Denkanstoß“ die Fragen lesen: Wen haben Sie als Kind gehasst? Wären Sie als
Kind manchmal gerne weggelaufen? Haben Sie sich manchmal vorgestellt, wer bei
Ihrer Beerdigung darüber traurig sein würde, dass Sie nicht mehr da sind?“
Im Umgang mit starken
Gefühlen ihrer Kinder z.B. Wut und Aggression brauchen Eltern doch vor allem
ein gutes Handwerkszeug für den normalen Erziehungsalltag, um ihren Kindern
beizubringen, wie man seine Wut ausdrücken kann ohne dabei jemanden zu
verletzen oder gar etwas kaputt zu machen. Wir brauchen nicht Eltern, die
entweder zu Therapeuten ihrer Kinder oder gar zu „großen Kindern“ gemacht
werden, natürlich auch keine psychischen Frühgeburten, sondern Eltern mit einem
eigenen sicheren Stand und der Bereitschaft, Verantwortung für die Erziehung
ihrer Kinder zu übernehmen. Als Berater sollten wir uns zur Aufgabe machen,
Eltern zu stärken und sie in ihrer Erziehungskompetenz zu fördern. Als
Gesellschaft dürfen wir Eltern dabei nicht alleine lassen.
Im Teil 2 des
Elternratgebers dann konfrontiert der Autor die Eltern mit seinem „neuen
Erziehungsdrehbuch“, welches er auf
„Zwölf Bausteine für eine positive Kindererziehung“, zahlreichen
Schaubildern u.a. zu den Themen Lernen, Persönliche Entwicklung, Wissen, einem
Input-Output-Pentagramm und Eisbergmodellen stützt. Sogar die Frage „Wie uns
der liebe Gott auf die Erde schickt“ wird mit Hilfe eines Schaubildes beantwortet.
In der Einleitung dieses 2. Teils zitiert
Lüdke selbst – wie Deegener im Vorwort-
aus dem „Handbuch für Kinder mit schwierigen Eltern“ einen langen Text,
den er anschließend mit Sätzen wie „In der Welt und den Geschichten von Mio Mio
Mausebär geht es darum, den Kindern, die diese Probleme (die Probleme ihrer
Eltern) erkannt haben, Informationen und Anhaltspunkte zu geben, die ihnen bei
der mühsamen und langwierigen Erziehungsarbeit (ihrer eigenen Eltern), die sie
erwartet, vielleicht helfen können“ bestätigt. Dass ich beim Lesen dieses neuen
Erziehungsdrehbuches keinen Drehschwindel bekam verdanke ich meiner Resilienz,
sowie meinem guten und sicheren Stand als Mutter wie als Therapeutin.
Die Autoren Lüdke &
Becker spannen ihr Werk auf zwischen Alltagspsychologie und Traumatherapie,
japanischer Schwertkunst und vielen zitierten Lebensweisheiten (von Sokrates
über Chassidische Legenden, Jean Paul bis Saint-Exupery), zwischen Erziehungstipps
und Fantasia, Entwicklungspsychologie und Psychopathologie, zwischen
Psychotherapie und der Frage nach Gott. Viele unterschiedliche Ebenen werden
dabei vermischt und grundlegende Ordnungen des Lebens auf den Kopf gestellt.
Schade, dass dabei inhaltlich auch viel Wertvolles verloren geht bzw. in seinem
Wert gar nicht zur Geltung kommen kann. Weniger wäre mehr gewesen.
Dipl. Psych. Christine Tafler, Würzburg
Zum Schluss lasse ich zwei
meiner Kinder (11 und 14 Jahre) zu Wort kommen, die durch folgende Beiträge
ihre Ängste, die das Lesen dieses Buches bei ihnen ausgelöst hat, in
altersentsprechender Form bewältigt haben:
Das Buch “Mio Mio Mausebär”,
soll Kindern verschiedene Ängste nehmen, wie:
Vor der Nacht und Dunkelheit, Angst vor Hänseleien und auch die Angst vor
Missbrauch nehmen.
Mio Mio Mausebär ist ein
kleiner Samurai. Der Name besteht aus zwei Wörtern: Maus und Bär.
"Maus" steht für alle Kinder wie sie sind, z.B.: verspielt.
"Bär" steht für alle Erwachsene und deutet an, wie liebe Erwachsene
sein sollen.
Mausebär hat auch noch mehrere Gehilfen z.B.:
Taschi, der Tiger. Er ist Mausebärs bester Beschützer. Taschi ist sehr groß,
schlau und unglaublich stark. Er ist stärker als 1000 Elefanten zusammen!
Taschi hat messerscharfe Zähne und kann schneller rennen als der Wind! Wenn Mio
Mio Mausebär oder seine Freunde in Gefahr sind, kann er hervorragend kämpfen,
auch gegen mehrere Gegner gleichzeitig. Oder Fledi und Spinni, die
Schlafbewacher sind zwei hilfreiche Wesen, die sich Kinder über ihr Bett
wünschen können, wenn sie Angst vor bösen Träumen haben. Fledi ist eine
Fledermaus und Spinni eine Spinne. Beide zusammen können böse Träume fangen und
vernichten. Spinni spinnt ein Netz über dem Bett, in dem die bösen Träume
hängen bleiben. Dann kommt Fledi und frisst die bösen Träume auf. Schon sind
sie weg! Dann gibt es noch zwei, Yumi und Yari, die Paten. Sie sind so etwas
wie Ersatzeltern oder Zweiteltern. Sie helfen Kindern, wenn die richtigen
Eltern nicht da sind oder wenn sich kein Erwachsener liebevoll um ein Kind
kümmern kann.
Mausebär beschützt Kinder vor Missbrauch und hilft ihnen, "NEIN!" zu
sagen, wie in der Geschichte: „Ich kenne dich und geh' nicht mit! Das
Geheimnisohr.“ Hier wird der Samurai von Wellenmännchen gerufen, weil sie
spüren, dass es vielen Kindern auf
der Welt nicht gut geht. Natürlich geht er sofort los, um diesen Kindern zu
helfen. Er schickt auch Taschi los, um sich um die Kindern zu kümmern. Das ist
gut, aber das nicht Gute ist, dass es dann ein elternloses Land gibt, wo alle
Kinder zaubern können und so viele Süßigkeiten essen dürfen wie sie wollen.
Aber was ist, wenn dir etwas passiert?
Keine Eltern oder andere Erwachsene sind dann da, um dir zu helfen.
Diese Vorstellung macht mir Angst und ich will in meiner Fantasie auch nicht in
so ein Land flüchten, auch wenn ich mich mal über meine Eltern ärgere. Ein
kriegsloses Land wäre da viel angebrachter! Vor allem dann, wenn dort ALLE
Menschen erlaubt sind!
Marie Tafler (11 Jahre)
Die Geschichte „Ich kenne
dich und geh nicht mit! Das Geheimnisohr“ soll Kindern von drei bis acht Jahren
„helfen“, mit der Angst vor Missbrauch fertig zu werden. So eine Angst können
aber Kinder in diesem Alter nur haben, die so etwas Schlimmes schon erlebt oder
im Fernsehen gesehen haben. Mausebär und seine Freunde haben den Auftrag, all
den vielen Kindern, die zu diesem Zeitpunkt missbraucht werden, zu helfen. Wie
sie letztendlich „helfen“ mache ich noch später deutlich.
Ich
habe versucht, diese Geschichte auch aus der Sicht meiner achtjährigen
Schwester zu lesen und gemerkt, dass sie für ein achtjähriges Kind ziemlich
unverständlich ist. Die Geschichte hat zu viele nicht zusammenhängende Absätze,
zwischendurch Sätze, die eigentlich nur für Erwachsene sind – aus der Sicht
eines Kindes in diesem Alter ist dieser Text dann ganz schön verwirrend. Ich
kann mir auch vorstellen, dass es manchen Kindern dabei ziemlich Angst wird:
Zunächst einmal soll Mausebär die Eltern und liebe erwachsene Menschen
informieren. Lieber soll das Kind dann mit Frauen als mit Männern sprechen,
weil es mehr böse Männer als Frauen gibt. In einem nächsten Absatz wiederum
wird geschrieben, dass meist nächste Verwandte die Kinder missbrauchen: „Und
oft waren die Missbraucher keine Fremden. Nein: Die Kinder kannten viele der
Erwachsenen, es waren zum Teil ihre eigenen Väter, Onkel, Brüder, der Mann
von nebenan.“
Eltern
werden für ihre Kinder zum Bösen, zum Missbraucher, obwohl ich finde, dass
gerade hier ein gestärktes Eltern -Kind Verhältnis aufgebaut werden muss. Wenn
Eltern aber wirklich Täter sind, dann hilft das Vorlesen dieser Geschichte
schon gar nichts mehr, dann muss nämlich das Kind vor den Tätern tatsächlich
geschützt werden und nicht in seiner Fantasie unsichtbar werden. Normalerweise
aber sollten Kinder ihren Eltern vertrauen können, sich bei und nicht vor ihnen
verstecken und sich schon gar nicht vor ihnen unsichtbar machen müssen!
Um
Kinder aus den Armen der Missbraucher zu retten, kann Mausebär sie nämlich
unsichtbar machen und in ein Land führen, das für Eltern unsichtbar ist und
Mayork genannt wird. An einem weiteren Zitat wird deutlich, dass ein solches
Land nicht zu einem kooperativen und positiven Zusammenleben von Kind und
Eltern beiträgt.
„Wenn
das Kind unsichtbar war, konnte es mit Luna in ein Land fliegen, wo es nur
Kinder gab. Es war das Kinderland. Dort geschah alles so, wie die Kinder es
sich wünschten: Man durfte so lange und so oft spielen, wie man wollte, es gab
keine Schulen, und abends musste man nicht ins Bett. Es gab Süßigkeiten ohne
Ende, und jeder konnte das tun, wozu er gerade Lust hatte.“
Wenn
man sich diesen Satz mal auf der Zunge zergehen lassen wird deutlich, wie
absurd, ja gestört es ist, so etwas in ein Buch zu schreiben, das unter anderem
ein gutes Verhältnis von Kind und Eltern fördern soll. Eigentlich wissen Eltern
genau, dass jedes Kind eine starke, führende Hand braucht, die ihnen zeigt, wo
es lang geht. Und das heißt konkret: rechtzeitig ins Bett, nicht so viele
Süßigkeiten und vor allem, dass die Schule wichtig ist fürs Leben. Dies alles
wird durch diesen einen Absatz zerstört, den die Eltern den Kindern auch noch
vorlesen sollen! Sie können mir glauben, dass ich als Bruder von drei
Geschwistern hier weiß, was ich sage und mir dessen auch voll bewusst bin.
Bitte
tun Sie jetzt Ihrem Kind den Gefallen, und zeigen Sie ihm, dass es sich an Ihnen
festhalten kann, wenn es Angst hat und Hilfe braucht. Lesen Sie ihm
dieses Buch nicht vor, kümmern Sie sich eher darum, ihm zu zeigen, dass die Eltern das Land Mayork sind, nur in
anderen Zuständen, die ein Kind für die spätere Vorbereitung aufs Leben
braucht. (Auch wenn Ihr Kind das noch nicht bewusst versteht, denn alles
braucht seine Zeit.)
Simon Tafler (14 Jahre)